Heimathaus


Wie soll es mit dem Gebäude des Heimatmuseums weitergehen?

 

Museum 2 Seitdem sich der Heimatbund Rotenburg (Wümme) e.V. aufgelöst hat, kümmert sich die Stadt Rotenburg um die Liegenschaften des ehemaligen Heimatbund-Geländes. Als prägendes Gebäude gehört auch das Heimathaus (ehemals Heimatmuseum) dazu. Das Gelände des ehemaligen Heimatbundes ist die Perle Rotenburgs. Siedlungshistorisch ist das Gelände mit dem ehemaligen Standort der Roten Burg bedeutsam für die Kreisstadt Rotenburg (Wümme). Das Gelände ist der einzige Ort in Rotenburg, auf dem noch ein geschlossenes Gebäudeensemble mit Fachwerkbauten, Streuobstwiese und Bauerngarten zu finden ist.

Ein so attraktives bauliches Objekt muß der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wie das geschehen soll, steht jedoch noch nicht fest. Alleine der Arbeitstitel Heimathaus wurde vorab festgelegt. Das ganze Projekt soll auch mit EU-Mitteln gefördert werden. Hierzu ist es aber auch wiederum erforderlich, einen Nutzungszweck festzulegen.

Damit für die zukünftge Nutzung ein breiter Konsens erreicht wird, sollen alle Bürgerinnen und Bürger Rotenburgs an dieser Entscheidung mitwirken.

Hier können Sie sich über die Entwicklung rund um das Heimathaus herum informieren (das Neuste steht obenan):

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29.09.2011, Ergebnisse der Leuphana Projektgruppe

Broschüre

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20.9.2011, Ergebnisses der Leuphana Projektgruppe
Leuphana Logo Das studentische Projekt der Projektgruppe an der Leuphana Universität Lüneburg brachte Ergebnisse. Bürgermeister Eichinger wurden die Ergebnisse von Prof. Dr. Kirchner (Projektleitung) vorgestellt und als Projektdokumentation übergeben. Zielsetzung des Projektes war, neue Nutzungsformen für das Heimathaus zu finden. Die Projektgruppe bestehend aus Laura Iffländer (Wirtschaftspsycholgie), Frederike Reinermann (Umweltwissenschaften) und Johan Vogelaar (Kulturwissenschaften) untersuchten die Region um Rotenburg herum und Rotenburg selbst unter den Gesichtspunkten Kultur & Bildung, Tourismus und Stadtplanung und möglicher Zielgruppen. Als Ergebnis präsentierten die Studierenden den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Rotenburg (Wümme) aus Verwaltung und Politik drei Konzeptvorschläge:

  • Konzept für ein Trainingscenter.
    Das Heimathaus soll danach in ein Trainingszentrum umgestaltet werden. Firmen und Institutionen sollten hier Raum für Tagungen, Workshops und Seminare bekommen.
  • Bildungskonzept für Schulklassen.
    Schulklassen sollen für 3-5 Tage auf dem Gelände des Heimathauses die Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts erleben. Die Kinder könnten in Rollenspielen das Leben, Essen und Werken in dieser Zeit nacherleben.
  • Konzept für eine Kunst- und Kreativbegegnunsstätte.
    Das Heimathaus soll Raum bieten für Künstler und die Ausbildung in künstlerischen Berufen und Studiengängen. Stätte des Wirkens und für Aussstellungen.

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18.8.2011, Aufarbeitung der ehemaligen Museumsgegenstände
Götze Vom Blechauto über alte Kaffeemaschinen, Kesselhaken und Butterfässer bis hin zu Hutrohlingen und Imkerzubehör – die Bandbreite ist groß. Doch für einen Laien ist das, was da oben auf dem Boden des alten Magazins am Rotenburger Heimathaus in den Regalen und Schubfächern schlummert, zwar auch spannend, aber eben unüberschaubar. Und selbst eine Expertin wie Christine Götze-Kaldinski wird noch einige Monate brauchen, um alles geordnet und katalogisiert zu haben.

Die Volkskundlerin aus Scheeßel arbeitet eigentlich als Museumspädagogin im Freilichtmuseum Kiekeberg. Nun hat sie aber einen weiteren Job: Die Stadt konnte Frau Götze-Kaldinski auch für das Projekt Heimathaus gewinnen. nachdem die Förderung dieses Projektes durch Der Landschaftsverband Stade förert dieses Projekt finanziell.

Christine Götze-Kaldinski steht aber nicht ganz allein auf weiter Flur: Es hat sich eine sechsköpfige Gruppe gebildet, die Sie unterstützt. Peter Hoffmann, Karl Döhmer, Gundula Hiddessen, Manfred Göx, Udo Frey und Heiner Schlichting bringen sich nach Kräften mit ein. Herr Hoffmann hat beispielsweise ein Datenbankprogramm erstellt, das hilft, den später katalogisierten Bestand der rund 3000 bis 4000 Einzelstücke digital zu erfassen und zu verwalten.Die Stadt ist sehr froh darüber, diese Fachkräfte für diese Arbeit gefunden zu haben.
Mit einer Bestandsaufnahme allein nach Kriterien ist es nicht getan. Jeder Gegenstand muss auch inventarisiert werden. Ausserdem gehört eine Beurteilung durch die Expertin dazu. Wie und in welchem Zusammenhang lässt sich der Gegenstand präsentieren? Oder ist er vielleicht gar nicht passend und womöglich woanders viel besser aufgehoben? Etwa ein Drittel der Stücke ist bereits inventarisiert.

Viel Arbeit also damit die kleinen großen Schätze, der Rotenburger Geschichte nicht einfach auf dem Dachboden verstauben, sondern am Ende auch der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden können. Die Rotenburgerinnen und Rotenburger haben die Gegenstände hergegeben,nun sollen sie wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Im Heimathaus soll mindestens eine der Stuben sowie eine der beiden Abseiten für eine Präsentation der Museumsstücke aus den Bereichen Handwerk, Haushalt, Landwirtschaft, Spielzeug und Textilien vorbereitet werden.

Bild und Textauszüge: Menker, Rotenburger Kreiszeitung, 17.8.2011
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5.5.2011, Ortstermin mit der Studiengruppe der Leuphana.
Leuphana-Team Die Studiengruppe der Leuphana aus Lüneburg besuchte Rotenburg und verschaffte sich einen persönlichen Eindruck von Rotenburg und dem Heimathaus. Die Studierenden Laura Iffländer, Friederike Reinermann, Johan Vogelaar und Alexander Albrecht (Tutor) unter der Leitung von Prof. Ursula Kirschner erarbeiten alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Heimathaus. Die Ergebnisse sollen die Erkenntnisse aus der Fragebogenaktion und aus den anschließenden Workshops ergänzen. Gina Lemme-Haase startete den Tag für die Studiengruppe mit einem Stadtrundgang. Anschließend stand eine Besichtigung des Heimathauses auf dem Programm. Am Nachmittag erläuterte Herr Fischer vom TOUROW die touristischen Besonderheiten der Stadt Rotenburg und des Landkreises. Den Abschluß bildete ein Treffen mit Beschäftigten der Stadtverwaltung. Themen waren hier Stadtplanung, Kultur und Bildung in Rotenburg. 
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27.4.2011, Zweiter Workshop.
Anwesend waren neben Vertretern der Stadt Rotenburg (Wümme) 16 Interessierte, die bereits im 1. Workshop ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet hatten. Thema des 2. Workshops waren die Suche nach Personen, die aktiv an einer Mitarbeit im Heimathaus interessiert sind. Einige Teilnehmer/innen hatten Ihr Interesse gegenüber dem 1. Workshop bestärkt. Vertreter der Stadt Rotenburg machten deutlich, dass Ihnen sehr an einer Unterstützung für Herrn Leibner, dem örtlichen Veranstaltungskoordinator, gelegen ist. Interessierte können sich bei Herrn Leibner informieren (Telefon 04261 4520). Es kann auch ein Termin für eine Einarbeitung mit Ihm vereinbart werden. 

Eine Begehung der verschiedenen Räume des Heimathauses und der angrenzenden Wirtschaftsgebäude ergab, dass eine regelmäßige Nutzung lediglich im großen Fleet und den Räumen im Obergeschoss des Hauptgebäudes möglich ist. 

Das nächste Treffen wird am 12.5.2011 ab 18:00 Uhr im Heimathaus stattfinden.

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13.4.2011, Erster Workshop.
1. Workshop 09 Der Erste Workshop zur Neuausrichtung des Heimathauses war ein voller Erfolg. Die Stadt Rotenburg lud viele Meinungsträger aus Vereinen, Institutionen und Behörden in das Heimataus ein. Zusätzlich wurden alle die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die sich bei der Umfrage zu einer Mitarbeit bereiterklärt hatten. Punkt 18:00 startete die Veranstaltung mit einem gut gefüllten Heimathaus. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Detlef Eichinger stellt Prof. Kirstges von der Fachhochschule Wilhelmshaven die Umfrageergebnisse vor (Link siehe unten). Bei einem kleinen Imbiss waren die Teilnehmer/innen aufgefordert, über mögliche Nutzungsarten im Heimathaus abzustimmen. Es wurden grüne Punkte den möglichen Nutzungsarten auf einer Pinwand zugeordnet. Bei der anschließenden regen Diskussion wurde ermittelt, welche Voraussetzungen für die einzelnen Nutzungsarten erfüllt sein müssten. Letztendlich fanden sich dann auch zahlreiche Freiwillige, die bereit sind, sich für einzelne Nutzungsarten zu engagieren. 

 

Fragebogenauswertung >>>

Fragebogenauswertung, Kurzfassung  >>>

Diskussionsergebnisse >>>

1. Workshop 12 1. Workshop 15

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4.4.2011, Ergebnisse der Fragebogenation liegen vor.
Herr Prof. Dr. Kirstges präsentierte heute den Vertreter/innen der Stadt die Ergebnisse der Fragebogenaktion. Diese werden in einer Veranstaltung am 13.4.2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu lädt die Stadt zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des öffentlichen Lebens, der Politik, der Vereine und Institutionen schriftlich ein.

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25.3.2011, universitäre Projektgruppe nimmt Arbeit auf.

Projektpartner:
LEUPHANA Universität Lüneburg
 
Projekttitel:
Entwicklung eines neuen Nutzungskonzepts für das Heimathaus in Rotenburg (Wümme).
 
Leuphana-Team Projektgruppe:
Eine Gruppe von 4 Studierenden der LEUPHANA aus 4 unterschiedlichen Fachbereichen.

v.l.: Prof. Dr. Ursula Kirschner, Frederike Reinermann, Laura Ifflaender, Johan Vogelaar 
Projektgegenstand:
Die Stadtverwaltung möchte das Heimathaus einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich machen. Hierfür sollen verschiedene Nutzungsformen untersucht und ein Konzept mit abgestimmten Maßnahmen erarbeitet werden. Neben der bereits abgeschlossenen Fragebogenaktion zum Thema "Nutzung des Heimathauses" soll dieses Projekt wertvolle Informationen zur weiteren möglichen Nutzungsformen beisteuern. Vor diesem Hintergrund wird die Gruppe der Studierenden unter der Leitung von Frau Prof. Ursula Kirschner eine Mikro- und Makroanalyse des Standorts Rotenburg (Wümme) durchführen. Weiter ist eine Analyse der Rahmenbedingungen des Standorts und des Heimathauses im Hinblick auf mögliche Nutzungsformen geplant.
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12.3.2011, Ende der Fragebogenaktion.
Formular Die Fragebogenaktion wurde abgeschlossen. Die letzten Eingänge werden selbstverständlich auch noch kurz nach dem 12.3. entgegengenomen. Das Ergebnis ist zufriedenstellend. Fast Tausend ausgefüllte Fragebögen sind bei der Stadt Rotenburg (Wümme) eingegangen. Für diese rege Teilnahme vielen Dank. Darüber hinaus haben sich fast 50 Bürgerinnen und Bürger bereiterklärt, sich persönlich an der Weiterentwicklung des Heimathauses zu beteiligen. Dies kann durch eine aktive Teilnahme, durch das Interesse an der Nutzungn des Heimathauses oder durch eine finanzielle Unterstützung geschehen.

Als nächsten Schritt plant die Stadt Rotenburg (Wümme) eine Veranstaltung, bei der die ausgewerteten Ergebnisse der Fragebogenaktion vorgestellt wird.
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20.2.2011, Fragebogenaktion bis zum 12.3.2011.
Fragebogen Für die Zukunft ist ein Nutzungskonzept für das Heimathaus erforderlich. Ein so wertvolles Gebäude soll nicht brachliegen oder nur wenigen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Die Verantwortlichen der Stadt Rotenburg (Wümme) wünschen sich, dass das Heimathaus von möglichst vielen Rotenburgerinnen und Rotenburgern genutzt wird. Um alle Ideen zu erfassen, startet am 20.2.2011 eine Fragebogenaktion. Mit Prof. Kirstges wurde ein Fragebogen entwickelt, der mit der Rotenburger Rundschau und mit dem Rotenburger Journal in alle Haushalte verteilt wird. Wenn mehrere Personen in einem Haushalt leben, sind alle aufgerufen einen Fragebogen ausfüllen.

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13.12.2010, Institut für innovative Tourismus- und Freizeitforschung, Prof. Dr. Kirstges.
Kirstges Die zukünftige Ausrichtung des Heimathauses soll durch eine Befragung aller Rotenburger Bürgerinnen und Bürger auf eine solide Basis gestellt werden. Mit Prof. Dr. Kirstges und dem Institut für innovative Tourismus- und Freizeitforschung der Fachhochschule Wilhelmshaven konnte eine wissenschaftliche Betreuung und Auswertung der Befragung sichergestellt werden. Prof. Kirstges hat mit der Stadt Rotenburg zusammen einen Fragebogen entwickelt der am 20. Februar 2011 mit dem Rotenburger Journal und der Rotenburger Rundschau an alle Haushalte in der Stadt und den Ortschaften verteilt wird.
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September 2010, Projekt des Herbergsvereins.
Herbergsverein Für eine regelmäßige Nutzung des Heimathauses, ist die Pflege und Instandhaltung der Geräte, der Gebäude und Außenanlagen sehr wichtig. Seit September 2010 wird die Stadt Rotenburg dabei durch den Herbergsverein Wohnen und Leben e.V. unterstützt. In Zusammenarbeit mit dem ArROW werden in einem Projekt Langzeitarbeitslose in Ihrer Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit gefördert.

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