Gleichstellung
Hallo und herzlich willkommen im Gleichstellungsbüro der Stadt Rotenburg (Wümme)!
Gleichstellung bedeutet gleiche Rechte, Pflichten und Chancen für alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht.
Als kommunale Gleichstellungsbeauftragte habe ich den gesetzlichen Auftrag, darauf zu achten und hinzuwirken, dass das verfassungsrechtliche Gebot der Gleichberechtigung der Geschlechter in Rotenburg erfüllt wird. Meine Aufgabe ist es, gleichstellungsrelevanten Handlungsbedarf aufzuzeigen und Politik und Verwaltung bei der Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern beratend zu unterstützen.
Ihre Meike RissiekWo besteht eigentlich gleichstellungsrelevanter Handlungsbedarf? Sehen Sie sich dazu doch einfach mal das Video an:
Informationen zu den Gender Gaps gibt es hier.
Meine Schwerpunkte
Als Gleichstellungsbeauftragte bin ich Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rotenburg sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Ich:
- informiere bei Fragen zu Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit
- setze mich für die Beseitigung aller Formen geschlechterbezogener Gewalt ein
- berate in gleichstellungsrelevanten Angelegenheiten und gehe Beschwerden über Benachteiligungen aufgrund des Geschlechtes nach
- nehme Stellung zu Vorhaben der Stadt und rege auf kommunaler Ebene Maßnahmen an, die die Gleichstellung von Frauen und Männern verbessern
- arbeite in regionalen und überregionalen Arbeitskreisen mit gleichstellungsrelevanten Inhalten mit
- mache Öffentlichkeitsarbeit z.B. in Form von Lesungen, Gesprächsabenden und Ausstellungen, um zu informieren und um insbesondere frauenpolitischen Forderungen Nachdruck zu verleihen
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GMMP – schon wieder eine Abkürzung! Bedeutet was?
Gegen Mehr Männliche Privilegien? Oder Germany`s Most Magical Patriarch? Nein!
Sie steht für das Global Media Monitoring Project, eine Langzeitstudie, die die Präsenz von Frauen in Print-, Rundfunk- und Onlinemedien im Vergleich zu Männern analysiert und stereotype Darstellungen und Vorurteile aufdeckt. Laut dem GMMP 2025 Global Report sind weltweit nur 26 % der Personen, die in Nachrichten gesehen, gehört oder über die berichtet wird, Frauen. Das kommentiert die Gleichstellungsbeauftragte mit ihrer eigenen Abkürzung: GMMP – Gleichstellung Muss Man Pushen …… weiterhin!
8. März – Internationaler Frauentag - Die Zeiten gendern sich!
Wirklich?
„Rights. Justice. Action. For ALL Women and Girls“ - den vollen Zugang zu Recht und Gerechtigkeit für ALLE Frauen und Mädchen, so lautet das weltweite Motto für den diesjährigen Internationalen Frauentag. Erst wenn alle Frauen und Mädchen über dieselben Rechte verfügen wie Männer und diese nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern sie diese auch aktiv für ein selbstbestimmtes Leben einsetzen können, ist Gleichstellung der Geschlechter erreicht. Und erst dann gendern sich die Zeiten! Jetzt also noch nicht …..
Lückenfüller! Ein Gap kommt selten allein!
Gender Health Gap, Gender Pension Gap, Gender Hours Gap, Gender Wealth Gap, Gender Lifetime Earnings Gap, sie alle versuchen, strukturelle Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu verdeutlichen. Am bekanntesten sind der Gender Pay Gap und der Gender Care Gap.
Der Gender Pay Gap beträgt aktuell 16% und steht für die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Während Männer ab dem 01. Januar entlohnt werden, müssen Frauen rechnerisch bis zum 27.02.2026 (Equal Pay Day) unbezahlt arbeiten.
Der Gender Care Gap beträgt aktuell 44,3%, die Frauen wöchentlich mehr an unbezahlter Care-Arbeit leisten als Männer. Am Equal Care Day (01.03.2026) werden daher eine faire Aufteilung von Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern sowie bessere Arbeitsbedingungen in Pflege- und Sorgeberufen gefordert.