Rotenburger Wärmemesse am 28. Februar 2026
Rotenburger Wärmemesse: Über die Möglichkeiten des Heizens
Was sind Luft-Luft-Wärmepumpen? Wie effektiv ist das Heizen mit Holz und Pellets – und was sagen lokale Expertinnen und Experten über diese und weitere Möglichkeiten des modernen Heizens? Um diese Fragen und mehr wird es am Samstag, 28. Februar, gehen: Die Stadt Rotenburg veranstaltet von 10 bis 17 Uhr die Rotenburger Wärmemesse im Rathaus an der Großen Straße 1.
Das Team freut sich schon auf den Termin: Klimaschutzmanagerin Carmen Cohrs und Bauamtsleiter Roman Lauchart laden ein zur ersten Rotenburger Wärmemesse.
Heizen gehört zu den Kernthemen der Kommunalen Wärmeplanung. Bürgerinnen und Bürger sollen daher die Möglichkeit erhalten, sich direkt bei Fachunternehmen und Netzbetreibern aus der Region über alternative Heizlösungen und innovative Produkte zu informieren. Expertenvorträge und Energieberatung runden das Programm ab.
Neben den genannten Heiz-Alternativen wird es beispielsweise um Niedertemperatur-Luft-Wasser-Wärmepumpen, Hochtemperatur-Luft-Wasser-Wärmepumpen, Erdwärmepumpen und Infrarotheizungen in Kombination mit Photovoltaikanlagen gehen. Fachbetriebe halten Ausstellungsstücke und Informationsmaterialien bereit – und stellen ihre Expertise zur Verfügung. Sie zeigen Möglichkeiten, Lösungen und Innovationen aus ihrem jeweiligen Portfolio.
Die Kommunale Wärmeplanung untersucht die Potenziale der Stadt Rotenburg in Sachen nachhaltiger Wärmeversorgung. Zu ihren Fragestellungen gehört beispielsweise: Wo haben Hausbesitzende die Möglichkeit, mit Abwärme von Unternehmen zu heizen bzw. sich an ein Wärmenetz anzuschließen? Wo werden sie stattdessen auf Einzellösungen zurückgreifen müssen?
Vorträge nehmen sich diesen und weiteren Themen an: Den Sachstand der kommunalen Wärmeplanung in Rotenburg stellen Vertreter von IP SYSCON und enercity im Rahmen eines Vortrags vor. Enno Precht referiert im Namen der Verbraucherzentrale zur Fragestellung „Wie saniere ich mein Haus optimal? - Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP)“. Gerd Bürger teilt in diesem Zusammenhang seine persönliche Perspektive unter dem Titel „Erfahrungsbericht eines Hausbesitzers“.
Die Vorträge können während der Messe insgesamt dreimal gehört werden, sie dauern jeweils rund 20 Minuten:
Ca. 10.15 Uhr
- Kommunale Wärmeplanung
- Sanierungsfahrplan
- Erfahrungsbericht
Ca. 13 Uhr
- Kommunale Wärmeplanung
- Sanierungsfahrplan
Ca. 15.30 Uhr
- Kommunale Wärmeplanung
- Sanierungsfahrplan
Die Stadt Rotenburg möchte ihre Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zur Wärmewende begleiten und mit verlässlichen Informationen unterstützen. „Im Mittelpunkt steht die Aufklärung über individuelle Möglichkeiten beim Heizen“, erklärt Klimaschutzmanagerin Carmen Cohrs. Wenn Bürgerinnen und Bürger sich beispielsweise fragen, ob und wie lange die hauseigene Heizanlage noch aktuellen Standards entspricht, ob sie die Gasheizung von Erd- auf Biogas umrüsten können oder sollten, dann werden sie im Rathaus eine Antwort bekommen. Nebenbei räumen die Ansprechpartner vor Ort gern mit Heizmythen auf – zum Beispiel können Wärmepumpen sehr wohl effektiv im Altbau eingesetzt werden.
