Rotenburg beteiligt sich an der Earth Hour 2026
Die Stadt Rotenburg (Wümme) folgt erneut dem Aufruf der Umweltstiftung WWF Deutschland und beteiligt sich am Samstag, 28. März 2026, an der „Earth Hour“. Ziel der „Stunde der Erde“ ist es, gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen.
Mit der „Stunde der Erde“ engagieren sich Menschen, Städte und Unternehmen weltweit für den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Sie schalten dafür am 28. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin. In Rotenburg wird zur Earth Hour die Beleuchtung des Rathausturms und des Kunstwerks „Tor zur Stadt“ an der Ärztehaus-Kreuzung ausgeschaltet.
Darüber hinaus entsteht in Kooperation mit den Stadtwerken Rotenburg ein außergewöhnliches Schwimmvergnügen im Erlebnisbad Ronolulu: Dort findet am 28. März von 19 bis 22 Uhr das Candlelight-Schwimmen statt. Abgesehen von der notwendigen Notbeleuchtung kommt künstliches Licht nur spärlich zum Einsatz. Auf diese Weise tauchen Besucherinnen und Besucher nicht nur ins Wasser, sondern auch in eine besondere Atmosphäre ein.
Carmen Cohrs, Klimaschutzmanagerin der Stadt Rotenburg, ruft die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf: „Die Earth Hour ist ein besonderer Moment, um gemeinsam Verantwortung zu zeigen für unsere Stadt und für kommende Generationen. Wenn wir hier vor Ort das Licht ausschalten, wird sichtbar, wie viel Kraft im gemeinsamen Handeln steckt. Ich lade alle herzlich ein, mitzumachen.“
In diesem Jahr steht die Earth Hour in Deutschland unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Das bedeutet ganz konkret: das Licht ausschalten – und zugleich ein Zeichen setzen. Denn jede und jeder Einzelne kann sich dafür einsetzen, eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen – indem wir gemeinsam mehr Klima- und Umweltschutz einfordern.
Die Earth Hour ist in diesem Jahr – zu ihrem 20. Jubiläum – vielleicht relevanter denn je. „Jetzt ist die Zeit, sich für Fortschritte stark zu machen. Auch bei uns zuhause. Denn Klimaschutz beginnt vor Ort: in unseren Städten, Quartieren und im täglichen Leben der Menschen. Die Earth Hour erinnert daran, dass Kommunen gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern einen Beitrag zu einer gesunden, lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt leisten können“, heißt es vonseiten des WWF.
Zum Hintergrund:
Die Geschichte der Earth Hour begann 2007 in Australien. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. Allein in Deutschland haben 2025 520 Städte und Gemeinden teilgenommen. Alle Infos zum Mitmachen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour