Problempflanzen

Das Umweltbüro informiert über drei Problempflanzen, die leider auch in Rotenburg vorkommen.

Der Klimawandel und seine Folgen sind derzeit in aller Munde. Mit dem Anstieg des Meeresspiegels wirkt sich die globale Erwärmung auch auf Flora und Fauna aus. Besonderes Augenmerk soll hier auf die Pflanzenwelt gerichtet sein, wo eine deutliche Zunahme von wärmebedürftigen Pflanzen zu erkennen ist und gleichzeitig Arten des feuchtkühlen Klimas abnehmen. Mit den einwandernden Arten des Mittelmeerraumes und teilweise der Tropen entstehen leider auch Probleme für die Menschen (Problemunkräuter, Giftpflanzen, Allergien auslösende Pflanzen) neben der Bedrohung für heimische Tier- und Pflanzenarten und Nutztieren.

Die „Neubürger“ unter den Pflanzen werden als Neophyten bezeichnet. Damit sind Pflanzen gemeint, die von Natur aus nicht in Deutschland vorkommen, sondern erst durch den Einfluss des Menschen sich hier bei uns etablieren konnten. Diese nichtheimischen und gebietsfremden Pflanzen sind größtenteils seit der Entdeckung Amerikas im 15. Jahrhundert und später durch den zunehmenden transkontinentalen Handel auf beabsichtigten oder unbeabsichtigten Wegen eingeschleppt worden.

Als invasive Neophyten werden im Naturschutz gebietesfremde Pflanzenarten bezeichnet, die unerwünschte Auswirkungen auf andere heimische Arten haben. Sie treten in Konkurrenz um den Lebensraum und verdrängen die natürlichen Arten.

Drei Problempflanzen treten leider auch in Rotenburg auf:

Beifußblättriges Traubenkraut oder Beifuß – Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia)

Jakobskreuzkraut (Senecio jacobea)

Riesen - Herkulesstaude oder Riesen - Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)

Weitere Informationen des Umweltbüros >>>
Information des NST >>>

Um Mithilfe der Bevölkerung wird gebeten! Teilen Sie uns den Standort der Problempflanzen mit.

Umweltbüro der Stadt Rotenburg (Wümme)
Frau Quentin, Tel. 04261 71105