Mülltrennung


Der Niedersächsische Städtetag veröffentlicht Zahlen zur Mülltrennung.


Mülltrennung "Tatkräftig und ohne Bezahlung häufen die Bürger in Deutschland Jahr für Jahr einen Riesenberg an Rohstoffen auf. Rund 20,5 Millionen Tonnen ausgelesene Zeitungen, leer getrunkene Glasflaschen, ausgediente Verpackungen und Essensreste haben die Bundesbürger 2008 vor der grauen Restmülltonne bewahrt und fein säuberlich sortiert, damit daraus wieder Brauchbares entstehen kann. Ohne die Mülltrennung käme mehr als doppelt so viel Abfall in die Verbrennungsanlagen. Insgesamt fielen bei den Haushalten rund 37,2 Millionen Tonnen Abfall an, 200 000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte - 55 Prozent - wird wiederverwertet. Jeder Einwohner verursachte im Durchschnitt rund 202 Kilo Haus- und Sperrmüll, 143 Kilo waren Wertstoffe wie Papier, Glas und Verpackungen. Knapp 107 Kilo organische Abfälle wie Essensreste oder Gartenabfälle wanderten in die Bio-Tonne. Anders als Erdöl, Kohle und Gas wird es Müll zwar immer geben. Mehr Abfall wird aber nicht zusammenkommen, im Gegenteil: Politisch ist Vermeidung gewollt. Seit 2003 ist die Menge in Deutschland ungefähr gleich geblieben, nach dem derzeitigen Stand ist auch die Abfalltrennung ausgereizt. Und so schielen die Fachleute bereits auf die Abermillionen Tonnen alten Hausmülls, die jahrzehntelang unbehandelt und unsortiert auf Deponien geworfen wurden, bis diese 2005 verboten wurden. Seitdem wandert das, was gar nicht mehr brauchbar ist, in die Müllöfen." (NST-Umwelt-Info-Beitrag Nr. 3.15 / 2010 vom 23. März 2010).

Rotenburg (Wümme) hat daran auch seinen Anteil. Dank sei allen Bürgerinnen und Bürgern für dieses umweltbewusste Verhalten.